Warum Fanprojekte

Sozialpädagogisch orientierte Fanarbeit basiert auf der Erkenntnis, dass gewalttätigem Verhalten, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Rechtsextremismus sowie dem Alkoholmissbrauch jugendlicher Fußballfans mit repressivem Maßnahmen allein nicht zu begegnen ist.

Die konzeptionellen Grundlagen dieser Fanarbeit sind seit 1993 im „nationalen Konzept Sport und Sicherheit“ (NKSS) festgelegt und gelten deutschlandweit. Um Gewaltbereitschaft und extremistische Einstellungen abzubauen, stärken die Fanprojekte die positiven, kreativen Elemente der Fankultur und bieten darüber hinaus alternative Freizeit- und Bildungsangebote für jugendliche Fans an.

Die Zielgruppe der jugendlichen und jungen erwachsenen Fußballfans erreichen die Mitarbeiter des Fanprojekts mit den Methoden der mobilen Jugendarbeit bzw. des Streetwork. Sie gehen auf Jugendliche zu, suchen sie an den für sie typischen Aufhaltsorten auf. Das heißt unter anderem im Stadion und dessen Umfeld an Spieltagen. Dies gilt gleichermaßen bei allen Heim- und Auswärtsspielen. Durch das konstante und authentische Auftreten der Pädagogen entwickelt sich der Kontakt in die Zielgruppe und optimaler Weise ein vertrauliches Verhältnis als Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.

Fanprojekt Osnabrück Arbeitskonzept (PDF)

Nationales Konzept Sport und Sicherheit (NKSS)